Berufspraktikum (B.Sc. Physik)

 
Studierende des Bachelorstudiengangs Physik belegen im Rahmen ihres Studiums das Modul "Berufspraktikum". Dazu führen sie entweder ein Forschungspraktikum in einem der verschiedenen Forschungsgruppen/Institute des Fachbereich 1 durch (3CP, mind. 80h) oder ein Industriepraktikum in privatwirtschaftlichen Einrichtungen (3CP, auch: 6CP, mind. 160h).
 
Das Berufspraktikum kann jederzeit im Bachelorstudium durchgeführt werden. Es empfiehlt sich jedoch dringend, es vor Beginn der Vorlesungszeit des fünften Fachsemesters abzuschließen. Weitere Fragen zum Berufspraktikum beantwortet der/die Modulverantwortliche.

Bevor Sie das Berufspraktikum durchführen wollen, tragen Sie sich in entsprechende Stud.IP Veranstaltung ein und melden Sie sich für das Praktikum an (Formular s.u.). Die Vorbereitungsveranstaltung "Physiker/-innen im Beruf" ist Teil des Berufspraktikums. Hier erhalten Sie Informationen zum Ablauf des Praktikums, zu Berufsfeld und Berufspraxis von Physikern sowie zur Bewerbung als Praktikant/-in.
  
Alle Voraussetzungen für den Erwerb der Studienleistung finden Sie weiter unten auf diesen Seite.

Ziele

Das Berufspraktikum ist ein wichtiger Baustein im Bachelorstudiengang Physik. Es führt Sie in die konkrete Arbeitswelt von Naturwissenschaftler/-innen ein. Wenden Sie im Studium bereits erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten bewusst an und nutzen Sie das Praktikum, um Ihre eigenen fachlichen und methodischen Interessen und Stärken reflektieren. Nutzen Sie die im Berufspraktikum gesammelten Erfahrungen für die Orientierung zwischen physikalischen Wahlfächern, für die Wahl eines eigenen Forschungsfeldes im Rahmen der Bachelorarbeit, für fachliche Spezialisierungen im Masterstudium und für die anschließende berufliche Ausrichtung oder Weiterqualifizierung.

Tätigkeitsfelder

Streben Sie im Berufspraktikum ein Tätigkeitsfeld an, das Ihren eigenen Vorstellungen über ihre spätere Tätigkeit als Physiker/-in nahe kommt. Das Praktikum kann dazu überall dort abgeleistet werden, wo Physiker üblicherweise beschäftigt werden. Das schließt Randgebiete wie z.B. Patentanwaltskanzleien ausdrücklich mit ein. Nutzen Sie außeruniversitäre Praktikumsstellen vor allem dann, wenn Sie noch nicht sicher sind, ob Sie eine Karriere in der physikalischen Forschung anstreben.

Praktikumsformate

Das Berufspraktikum kann wahlweise als Industriepraktikum oder als Forschungspraktikum durchgeführt werden:

 
Das Forschungspraktikum wird in einer physikalisch orientierten Forschungsgruppe einer Universität, Hochschule oder einem Forschungsinstitut durchgeführt. Hierzu gehören z.B. Max-Planck Institute, Fraunhofer-Institute und andere Forschungseinrichtungen wie CERN, DESY, DLR etc.
Regelmäßige Angebote für Forschungspraktika im FB1 finden sie hier. Für weitere Praktikumsmöglichkeiten sprechen Sie die Arbeitrgruppen gerne direkt an.

 
Das Industriepraktikum soll in privatwirtschaftlichen Einrichtungen oder Behörden durchgeführt werden, in denen Physiker, Ingenieure oder verwandte Naturwissenschaftler üblicherweise tätig sind. Hierzu gehören Industriebetriebe, Dienstleistungsbetriebe wie Ingenieurbüros, Versicherungen und Banken sowie einschlägig tätige öffentliche Einrichtungen wie die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung oder die Physikalisch-Technische Bundesanstalt.

Arbeitsaufwand / CP

Mit dem Berufspraktikum können maximal 6 CP erworben werden:

 

Als Forschungspraktikum umfasst es 80 Stunden Präsenzzeit und dient zum Erwerb von 3 CP.

 

Als Industriepraktikum umfasst es in einer Kurzform 80 Stunden Präsenzzeit (3 CP) oder in einer Langform 160 Stunden Präsenzzeit (6 CP). 

 

Die Kombination zweier kurzer Industriepraktika sowie eines Forschungs- und eines kurzen Industriepraktikums zum Erwerb von 6 CP ist ohne weiteres möglich.

 

Das Praktikum sollte nach Möglichkeit in einem Stück abgelegt werden. Durch Urlaub, Krankheit oder sonstige persönliche Gründe ausgefallene Präsenzzeit muss nachgeholt werden.

Vorgehen zum Erwerb der Studienleistung

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit Sie das Berufspraktikum mit einer unbenoteten Studienleistung abschließen können:
  

0. Besuchen Sie - wenn angeboten - die Vorbereitungsveranstaltung "Physiker/innen im Beruf"
Hier gibt es organisatorische Hinweise zum Praktikum, Berichte von ehemaliugen Praktikant(inne)n, Vorträge von Berufspraktiker(inne)n der Physik und Exkursionen zu möglichen Praktikums- und Arbeitgebern. Sie finden die Veranstaltung im Modul "Berufspraktikum" im Veranstaltungsverzeichnis und in Stud.IP.   Zur Veranstaltung >>

  

1. Organisieren Sie sich Ihre Praktikumsstelle eigenständig und rechtzeitig!
Machen Sie sich vorher Ihre eigenen Interessen und Stärken bewusst. Informieren Sie sich über Berufs- und Forschungsfelder und von Physiker/-innen. Recherchieren und kontaktieren Sie praktikumsgebende Forschungsinstitute und industrienahe Unternehmen.   4 Schritte zum Praktikumsplatz >> 

 

2. Melden Sie sich vor Praktikumsbeginn für das Berufspraktikum an!
Legen Sie dazu der/dem Modulverantwortlichen eine ausgefüllte Anmeldung zum Berufspraktikum vor, aus der Dauer und Inhalte Ihrer Praktikumstätigkeiten hervorgehen. Damit weisen Sie Ihre aktive & fachnnahe Arbeit am Praktikumsort nach.   Zum Anmeldeformular >> 

 

3. Fertigen Sie nach Praktikumsende einen angemessenen schriftlichen Praktikumsbericht an!
Legen Sie den Bericht (5-10 S. o. Anhang) spätestens 4 Wochen nach Beendigung des Praktikums der/dem Modulverantwortlichen zur Anerkennung vor. Anforderungen an der Praktikumsbericht >>

 

4. Legen Sie eine kurze Teilnahmebestätigung ihre/ihrer Praktikumsbetreuer/in vor.
Die Bestätigung muss dem PraktikumsBericht beigeheftet und von dem/der Praktikumsbetreuer/in verfasst und unterschrieben sein.Aus der Bestätigung sollte Praktikumsstelle, Dauer, Tätigkeiten und Praktikumsbetreuer/in hervorgehen.